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Das Lübecker Burgkloster

Die bedeutendste Klosteranlage der Nordens

Das 1227 gegründete Burgkloster ist die bedeutendste erhaltene mittelalterliche Klosteranlage Norddeutschlands.

Nach der Reformation wurde das Kloster als Armenhaus, ab Ende des 19. Jahrhunderts als Gericht und Untersuchungsgefängnis genutzt. Während des "Dritten Reiches" war das Burgkloster durch die Inhaftierung von Juden, Widerstandskämpfern der Arbeiterbewegung und durch den "Christenprozess" 1943, der mit dem Tod von vier Geistlichen endete, Schauplatz nationalsozialistischen Unrechts. Somit ist das Burgkloster ein Denkmal sowohl für das Mittelalter als auch für die jüngere deutsche Geschichte.

Seit der Restaurierung durch das Land Schleswig-Holstein diente das Burgkloster der Hansestadt Lübeck als kulturelles Zentrum, als ein Ort lebendiger Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte, bildender Kunst und Architektur, mit der Geschichte der Hanse und des Ostseeraumes, mit Zeitgeschichtete und Philosophie - in Form von Ausstellungen, Kolloquien, Lesungen, musikalischen und szenischen Darbietungen. Vor allem war das Kulturforum Burgkloster mit dem Museum für Archäologie ein Ort lebendiger Auseinandersetzung mit ständigen und wechselnden Ausstellungen. Heute ist das Burgkloster Teil des Europäischen Hansemuseums.

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